Journey to SAP S/4HANA Cloud - Unser Projekt-Journal zur Implementierung der SAP S/4HANA Public Cloud

Implementierung Projektmanagement

Armin Rumpel Partner

armin.rumpel(at)q2factory.de

🚀 Journey to SAP S/4HANA Cloud - Unser Projekt-Journal aus der Praxis, zur Implementierung der SAP S/4HANA Public Cloud für einen Technologiekonzern

In dieser neuen Beitrags-Serie begleiten wir die Implementierung von SAP S/4HANA Public Cloud Edition bei einem Technologiekonzern und teilen die spannendsten Erkenntnisse, Insights und Lessons Learned hier in diesem Fachartikel. Außerdem veröffentlichen wir alle Projektupdates auf unseren Social Media Kanälen - folgt uns gerne!

Die Implementierung wird nach der SAP Activate Methodik durchgeführt und der Fokus liegt auf der kurzfristigen Verfügbarkeit eines neu aufgebauten ERP-Systems. Dabei werden alle relevanten Unternehmensprozesse abgebildet bzw. neu aufgesetzt. Wir begleiten den gesamten Projekt-Prozess dieser Greenfield-Implementierung, von der grundlegenden Evaluierung und Systementscheidung bis zum tatsächlichen Go-Live. 🌐💡

Wenn Ihr kein Update verpassen wollt, folgt uns gerne auf Social Media oder setzt einen Bookmark auf diesen Fachartikel und freut euch auf spannende Projekteinblicke, praxisnahe Erfahrungswerte und Best Practices aus erster Hand! 🧭✨

1. Meilenstein: Tool Decision - „SAP S/4HANA Public Cloud ist unsere Zukunft.“

Nach intensiver Evaluierung verschiedener ERP-Optionen haben wir uns gemeinsam mit dem Management und den Key-Usern entschieden:
👉 SAP S/4HANA Public Cloud ist das System der Wahl – als Greenfield-Ansatz und mit voller Verpflichtung auf SAP Best Practices.

Was ist passiert:

Die Diskussionen verliefen klar und das Unternehmen hatte bereits ein echtes Cloud-Mindset. Keine Angst vor Standardisierung, statt über Customizing zu sprechen, wurde über Prozesse gesprochen. Statt über Technik, über konkreten Business Value.

Insights & Lessons Learned:

✅ Commitment von Management und Fachbereichen ist der Schlüssel
✅ „Best Practice“ ist nicht Einschränkung, sondern Beschleunigung
✅ Der Fokus verschiebt sich vom System-Design zum Prozessverständnis

Takeaway:
Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt in der frühen Klarheit über das Zielbild: Standardisierung, Cloud-Mindset und Vertrauen in die SAP Activate Methode.
Mit diesem Commitment sparen wir Monate an Diskussionen über Individualentwicklungen und schaffen Raum für echten Impact.

2. Meilenstein: 🧩 SAP DDA gestartet. Digital Discovery Assessment – unser erster Deep Dive. 🚀

Nach einem unkomplizierten Kontakt zu SAP erhielten wir Zugriff auf das Digital Discovery Assessment (#DDA): ein strukturiertes Online-Tool zur Auswahl und Bewertung von hunderten Scope Items für die SAP S/4HANA Public Cloud.

Innerhalb weniger Stunden waren wir startklar, ohne Wartezeiten und Bürokratie. ⚡

Was ist passiert:

✅ Zugriff auf das DDA erhalten
✅ Strukturierter Scope-Check inkl. Scope-Items & Prozessabdeckung
✅ Erste Priorisierung der relevanten End-to-End-Prozesse 

Insights💡:

  • Das DDA schafft schnell Transparenz über Funktionsumfang und realistischen Projekt-Scope.
  • Vorbereitung zahlt sich aus: Mit klaren Prozessprioritäten läuft die Auswahl deutlich fokussierter.

Lesson Learned 🧭:

Die Menge an Scope Items kann anfangs überwältigend sein. Ein erfahrener Blick von außen hilft, den Fokus zu halten und aus „viel Auswahl“ eine saubere Entscheidungsgrundlage zu machen.

Takeaway 🎯:

Die frühzeitige Nutzung von SAP-Tools wie dem DDA beschleunigt den Projektstart erheblich und reduziert spätere Scope-Diskussionen, daher: nutzt das DDA nicht nur als Pflichtübung, sondern macht es zu eurem strategischen Werkzeug, um Prozesse, Standards und Prioritäten frühzeitig auszurichten.

3. Meilenstein: 🧩 Abschluss der Discovery Phase. Von Scope Items zur Prozesslandschaft 🌿

In Workshops mit unseren Key-Usern wurde der relevante Funktionsumfang für Finance, Sales und Procurementdefiniert. Dabei kam der Signavio Process Navigator zum Einsatz, für uns ein echter Gamechanger bei der Einordnung und Visualisierung der SAP-Standardprozesse. ⚡

𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘱𝘢𝘴𝘴𝘪𝘦𝘳𝘵:

✅ Relevanten Scope für Finance, Sales & Procurement priorisiert
✅ Scope Items gemeinsam bewertet und zu End-to-End-Prozessen eingeordnet
✅ Signavio Process Navigator genutzt, um Standardprozesse zu vergleichen und zu verstehen 

Insights💡

  • Scope Items lassen sich nicht immer „1:1“ eindeutig einem Prozess zuordnen, hier entstehen schnell Diskussionen.
  • Der Signavio Navigator hilft enorm, den Überblick zu behalten und Prozessvarianten greifbar zu machen.
  • Unser Motto in dieser Phase: „Nicht verzetteln“: lieber ein klarer, kleiner Scope als zu viel auf einmal. 🎯

Lessons Learned 🧩

In der Discover-Phase zählt Prozessverständnis mehr als Systemwissen. Workshops mit Fokus auf Business Value liefern die besten Entscheidungen und vermeiden spätere Schleifen.

Takeaway 🚀

Die Discover-Phase legt das Fundament. Hier entscheidet sich, ob das Projekt später fliegt oder strauchelt. Sie spart in späteren Phasen massiv Zeit und schafft die Basis für Fit-to-Standard. ✅
Verankert die Discover-Phase bewusst als Lern- und Entscheidungsphase, nicht als Pflichtschritt.
Wer hier aktiv investiert, gewinnt später Geschwindigkeit, Klarheit und Stabilität. ⚙️📈

4. Meilenstein: Start der Fit-to-Standard Workshops „Vom Standard lernen, statt ihn zu bekämpfen.“ 🧭

An dieser Stelle wird es konkret: Aus Theorie wird Cloud-Realität. ☁️
Mit unserer SAP Demo-Cloud sind wir in die ersten Fit-to-Standard Workshops gestartet. Wir zeigen die Prozesse direkt im System, buchen sie gemeinsam durch und bewerten sie mit den Key-Usern. 👥🔎

𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘱𝘢𝘴𝘴𝘪𝘦𝘳𝘵:

✅ Kick-off der Fit-to-Standard Workshops in unserer SAP Demo-Cloud
✅ Standardprozesse mit den Fachbereichen gemeinsam live durchgespielt
✅ Das „Ob“ übersprungen und Diskussionen direkt auf das „Wie“ konzentriert 

Insights💡

  • Verständnis wächst, sobald man Prozesse in Echtzeit sieht, statt sie abstrakt zu diskutieren. 👀
  • Die Cloud zwingt zu Entscheidungen: Standard heißt Priorisieren und das ist gut so. ⚡
  • Die Demo-Umgebung nimmt Technik-Themen aus dem Raum. Der Fokus bleibt bei den Abläufen. ⚙️

Lessons Learned 🧩

Fit-to-Standard ist nicht nur ein Workshop-Format sondern Change Management pur. Viele Aha-Momente entstehen erst, wenn man den Standardprozess wirklich erlebt. Das senkt Widerstände und schafft Vertrauen. 🤝

Takeaway 🚀

Wer Standardprozesse live erlebt, trifft schneller bessere Entscheidungen. Die Demo-Cloud macht Fit-to-Standard messbar: weniger Grundsatzdebatten, mehr Prozessfokus. 📈
Deshalb: Nutzt Demo-Umgebungen aktiv in euren Workshops. Sie beschleunigen die Entscheidungsfindung enorm. Und verankert von Anfang an das Mindset: „Adopt, don’t adapt.“ ✅🚀

5. Meilenstein: Lizenzvertrag unterzeichnet ✍️ „Verträge sind mehr als Formalitäten.“

Mit SAP haben wir uns nach intensiven Gesprächen auf Lizenzen, Pakete, Add-ons und Konditionen geeinigt. Damit steht die vertragliche Basis für die nächsten Projektphasen. ✅

𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘱𝘢𝘴𝘴𝘪𝘦𝘳𝘵:

✅ Abstimmung von Lizenzen, Bundles, Add-ons und Rahmenbedingungen
✅ Klärung, welche Funktionen in welchen Paketen tatsächlich enthalten sind
✅ Abgleich mit realen Nutzungsszenarien und Rollenbedarfen 

Insights💡

  • Die Bundle-Logik ist komplexer als erwartet. Funktionen liegen teils in Paketen, die man nicht sofort vermutet. 🧩 
  • Cloud-Lizenzen ticken anders: Der Fokus liegt stärker auf Benutzerrollen und Nutzungsszenarien als auf klassischen Modulen. 👥 
  • Offene, transparente Kommunikation mit SAP spart Schleifen und reduziert Missverständnisse. 🤝

Lessons Learned 🧩

Lizenzfragen sind kein reines IT-Thema mehr. Sobald Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten betroffen sind, müssen Fachbereiche mit am Tisch sitzen. Sonst wird der Bedarf später teuer nachkorrigiert. ⚠️

Takeaway 🚀

Ein sauberer Lizenzprozess schafft Klarheit und Vertrauen. Er verhindert Überlizenzierung, schließt Lücken früh und vermeidet Diskussionen, wenn das Projekt bereits Fahrt aufgenommen hat. 📌 Bindet Fachbereiche daher möglichst früh in Lizenzfragen ein. Und holt euch Lizenz- und Rollen-Know-how rechtzeitig dazu, bevor unterschrieben wird. ✍️✅